Geschichte der Einwanderung in Deutschland

Mit der Gründung der Bundesrepublik im Jahre 1949 setzte in Deutschland auch das sogenannte „Wirtschaftswunder“ ein. Nach den Kriegsjahren und den folgenden Jahren der politischen und wirtschaftlichen Ungewissheit wurde fast alles gebraucht und dem Gesetz der Marktwirtschaft folgend alles produziert, was nachgefragt wurde. Eine Folge dieser Produktivität war in den 50er Jahren dann ein Arbeitskräftemangel, vor allem an den Fließbändern der Großindustrie, im Bergbau und im Baugewerbe.

 

Damals erschien es recht und billig, vorübergehend Arbeitskräfte aus dem „armen“ Südeuropa ins Land zu holen, um das keimende Plätzchen „Wirtschaftswunder“ zur Blüte zu bringen.

 

Zu diesem Zweck vereinbarte man mit den in Frage kommenden Ländern sogenannte Anwerbeabkommen:

1955 Bundesrepublik Deutschland – Italien             

1960 Bundesrepublik Deutschland – Spanien         

1960 Bundesrepublik Deutschland - Griechenland  

1961 Bundesrepublik Deutschland - Türkei              

1963 Bundesrepublik Deutschland – Marokko          

1964 Bundesrepublik Deutschland - Portugal           

1965 Bundesrepublik Deutschland – Tunesien        

1968 Bundesrepublik Deutschland – Jugoslawien   

 

 

Es wurde vereinbart, dass die Arbeitskräfte auf zwei Jahre beschränkt in Deutschland leben und arbeiten sollten. Danach sollten sie in ihre Heimatländer zurückkehren und die erlangten Fähigkeiten in ihre einheimische Wirtschaft
einbringen. Darauf konnten neue Arbeitskräfte nach Deutschland einreisen, um ihre Vorgänger zu ersetzen. Diesen Vorgang nannte man Rotationsprinzip.

 

Die erste Generation – die Gastarbeiter

 

Anwerber wurden in die entsprechenden Länder und Regionen geschickt, um den Menschen einen Arbeitsplatz und einen vorübergehenden Aufenthalt in Deutschland schmackhaft zu machen.

Für viele junge Menschen in den strukturschwachen Ländern rund um das Mittelmeer, vorwiegend für die jungen Männer, bot dieses Angebot die einzige Chance auf einen Arbeitsplatz und Einkommen. Dafür nahmen sie in Kauf, sich von Familie und Freunden zu trennen und die Reise in ein fremdes Land auf sich zu nehmen. Eine Reise ins Ungewisse, aber auch diese jungen Leute dachten, dass sie spätesten nach zwei Jahren wieder die Heimreise antreten würden.

 

Schon in den 60er Jahren erkannte die deutsche Industrie die Schwächen des Rotationsprinzips. Mittlerweile erfahrene und angelernte Arbeitskräfte sollten nach zwei Jahren gegen neue, ungeschulte Neuankömmlinge ausgetauscht werden. Die Industrie wandte sich aus diesem Grund an die Bundesregierung und erwirkte, dass die Aufenthaltsgenehmigungen der Arbeiter nicht weiterhin nur auf zwei  Jahre befristet blieben.

Damit war der Grundstein für einen längeren Verbleib in der Bundesrepublik gelegt, doch die Bezeichnung „Gastarbeiter“, die auch immer den Eindruck von vorübergehend impliziert, sollte diese Menschen noch eine Weile begleiten.

 

Natürlich fielen den Deutschen in den 60er Jahren die dunkelhaarigen etwas ungewohnt gekleideten Menschen auf den Straßen auf, doch beschäftigte man sich kaum mit ihnen, denn man glaubte ja, dass die „Gastarbeiter“ nach zwei Jahren
mit gut verdientem Geld das Land wieder verlassen würden. So fand auch der Großteil der Deutschen nichts dabei, und manche begrüßten es auch, dass die Fremden meist separat von der einheimischen Bevölkerung untergebracht wurden
und unter sich blieben.

 

Unterschwellig fürchtete man das Fremde und manche Zeitgenossen trauten den „Gastarbeitern“ alles zu. Die Anwesenheit der „Gastarbeiter“ wurde mehr oder weniger als notwendiges Übel betrachtet, denn man wusste auch, dass Deutschland diese Arbeitskräfte dringend brauchte.

 

 

In dieser Zeit dachte kaum einer der Angeworbenen daran, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Doch die Möglichkeit eines längeren Aufenthalts führte aus nachvollziehbaren Gründen dazu, dass viele ihre Ehepartner und Kinder nach
Deutschland nachreisen ließen. Doch der Wunsch, eines Tages wieder in die Heimat zurückzukehren, stand bei den meisten weiterhin im Vordergrund.

 

War man bis dahin in Straßenbild nur alleinstehende Männer mit dunklem Teint gewöhnt, so sah man sich nun mit dem Phänomen der „Gastarbeiterfamilie“ konfrontiert.

 

Erst 1966 dachte die Bundesregierung daran, auch für „Gastarbeiterkinder“ die Schulpflicht einzuführen. Doch darauf war niemand vorbereitet, weder die Schulen noch die Kinder noch deren Eltern.

 

Zu dieser Zeit bildete nach wie vor für alle Beteiligen die Annahme der grundsätzlichen Rückkehr der Gastarbeiter in ihre Heimatländer die Basis des Denkens und Handelns. So überlegte man, auf welche Ziele man die schulische
Ausbildung der „Gastarbeiterkinder“ ausrichten sollte.

Wie wichtig ist die deutsche Sprache nach der Rückkehr ins Heimatland?
Genügen rudimentäre Kenntnisse im Rechnen und Schreiben, um dann in der Heimat darauf aufbauen zu können? Ist es nicht besser sprachhomogene Klassen zu bilden, in denen z.B. türkische Lehrer türkische Kinder in türkischer Sprache
unterrichten, damit diese nach der Rückkehr in die Heimat einen nahtlosen Anschluss finden können?

Eine Wirtschafts- und Energiekrise, die sich schon Ende
der 60er Jahre ankündigte, führte 1973 zu einem anwerbestopp für Arbeitnehmer aus dem Ausland. Zu dieser Zeit lebten ca. 2,6 Mio. Menschen ausländischer
Herkunft in der BRD.

 

Die zweite Generation

 

Der Anwerbestopp des Jahres 1973 provozierte eine neue
Welle der Familiennachzüge und man sah sich zum ersten Mal mit einer steigenden Zahl von nicht erwerbstätigen Migranten und vorwiegend Migrantinnen konfrontiert. Hatte man den Gastarbeitern bisher wenig fürsorgliche Aufmerksamkeit geschenkt, so sah die Bundesregierung nun weitere finanzielle
Belastungen und Integrationsprobleme auf sich zukommen. Zudem zeichnete es sich erstmals ab, dass viele der ausländischen Arbeitnehmer nun nicht mehr vorhatten, in den nächsten Jahren in ihre Heimat zurückzukehren.

 

Ein Grund hierfür war die Ausbildung der 2. Generation,
der Jugendlichen, die als Kinder im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland kamen und derer, die bisher schon in Deutschland das Licht der Welt erblickten. Sie steckten gerade in mitten ihrer Schulausbildung, und ihre
Eltern wollten diese aus verständlichen Gründen nicht unterbrechen. Zwar wollten die meisten der 1. Generation nach wie vor wieder in ihre Heimat zurückkehren, doch wollten sie die Ausbildung ihrer Kinder abwarten, und der  Rückreisetermin verschob sich auf „irgendwann“.

 

Zu dieser Zeit war auch Deutschland noch nicht bereit, sich selbst als Zuwanderungs-land zu begreifen. Man sah keinen Grund, die Integration der Zugezogenen zu fördern und vermied es Tatsachen zu schaffen, die die Migration belegen würden.

 

Als Hauptproblem bei der schulischen wie bei der  gesellschaftlichen Integration wurden immer die mangelnden Sprachkenntnisse der Betroffenen herangezogen.

 

Doch wie sollten diese erlangt werden? Die Eltern aus der
1. Generation kamen unvorbereitet nach Deutschland. Für das Ausführen einfacher Arbeiten waren fundierte sprachkenntnisse nicht nötig. Am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft fand keine Sprachförderung statt. Wie sollten sie ihren Kindern die deutsche Sprache fehlerfrei beibringen?

 

Hier ließ man damals die 2. Generation alleine. Wenn Familien aus dem Ausland sich dafür entschieden hatten, nun in Deutschland zu arbeiten und zu leben, dann sollten sie die Konsequenzen daraus selber tragen, so war damals die Sichtweise.

 

Sprachschwierigkeiten sowie fehlende Hilfe beim Lernen
und bei den Hausaufgaben, die die Eltern nicht geben konnten, schlechte Noten in der Schule und die daraus folgenden Frustrationsreaktionen führten dann bald auch zu einer Stigmatisierung der jungen Migranten zu Problemjugendlichen, denen man den Besuch einer weiterführenden Schule unmöglich empfehlen konnte.
Grundschule, Hauptschule und, im besten Fall, ein bestandener Hauptschulabschluss, so sah der vorprogrammierte Werdegang des Ausländers der 2. Generation aus. Diese Hypothek sollte viele ihr Leben lang belasten.

 

Nachdem die Stellen in der Industrie und im Baugewerbe
weniger geworden waren und diese wieder öfter mit deutschen Arbeitnehmern besetzt werden konnten, erkannten viele deutsche Unternehmer, dass Ausländer auch Arbeiten übernahmen, für die sich keine deutschen Arbeiter mehr finden ließen. Ausländer putzten, leerten die Mülltonnen, stiegen in die Kanalisation, putzten in schwindelnder Höhe die Fenster und machten den Dreck weg.

 

Zu der Ausgrenzung am Arbeitsmarkt fand auch eine
Ausgrenzung auf dem Wohnungsmarkt statt. Zwar hatte sich die Wohnungsversorgung gegenüber, der der Gastarbeitergeneration verbessert, aber es gab nach wie vor
deutliche Unterschiede zwischen dem Wohnraum und der Ausstattung der deutschen Bevölkerung. Außerdem bezogen Migranten damals eher preisgünstige Wohnungen in
Vierteln, die auf Grund schlechter Bausubstanz, Umweltbelastungen und
schlechtem Image von deutschen Haushalten gemieden wurden. Oft führte allein die Wohnadresse eines jugendlichen zur Stigmatisierung in der Schule oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

 

Die Frage in wie weit ein Zusammenhang zwischen
Ausgrenzung und der Bildung von Parallelgesellschaften besteht, wäre ein eigenes Thema.

 

Nun lebten ca. 4,6 Millionen. Migranten in Deutschland.

 

 

An so etwas wie Integration dachte niemand. Warum auch?

 

Die 2.Generation der Migranten stand zwischen zwei Welten. Für sie gab es die Heimat, zum Teil idealisiert durch die Erzählungen ihrer Eltern und die Lebensrealität in der „Fremde“ , also in einem Deutschland, in dem sie sich fremd fühlten. Doch richtig war auch, dass ihnen das Leben in Deutschland vertrauter war, als das in ihren Heimatländern, die sie besten Falls aus Sommerurlauben kannten.

 

Die, die in Deutschland angekommen waren beherrschten
längst die Spielregeln. Ohne Fleiß kein Preis. Kein guter Job ohne gute Ausbildung. Doch ganz alleine konnten die Menschen ihr Glück nicht schmieden. Da gab es noch die sogenannten „Gatekeeper“.

In der Soziologie sind „Gatekeeper“ Personen die den
Zugang zur gesellschaftlichen und beruflichen Integration regeln, also zulassen oder verhindern.

Gemeint sind damit in erster Linie Lehrer, Personalchefs,
Unternehmer und Vermieter. Deren Integration in eine Einwanderungsgesellschaft wurde ebenfalls nicht gefördert. Und so bestimmen bis heute Vorurteile und Ressentiments den beruflichen Werdegang der Migranten mehr, als deren
tatsächliche Qualifikation.

 

Obwohl der Großteil der 2. Generation immer noch auf einen
guten Job in der Industrie setzte, wollten sie, wie fast alle Eltern, dass es ihre Kinder einmal besser haben sollten. Sie wünschten sich für ihre Kinder eine gute schulische Ausbildung und eine daraus resultierende gute berufliche
Karriere.

 

Der Gedanke an eine Rückkehr in die fremdgewordene Heimat wurde abstrakter. In Deutschland hatte man soziale Strukturen aufgebaut, und auch das familiäre Netz-werk befand sich vorwiegend in Deutschland. Hier hatte der Großteil einen Arbeitsplatz und ein geregeltes Einkommen. All das müsste bei einer Rückkehr erst wieder aufgebaut werden.

 

Und auch die erste Generation wurde durch ihre hier lebenden Kinder und Enkel in Deutschland gehalten. Der wichtigste Teil ihrer Familien war hier sesshaft geworden, so wollten nun auch viele von ihnen hier ihren Lebensabend verbringen.

 

Die dritte Generation

 

Betrachtet man den Umgang mit Einwanderern im internationalen Vergleich, dann erscheint der Begriff „dritte Generation“ in Bezug auf Migranten grotesk. Ihre Großeltern kamen in den 50er, 60er und 70er Jahren in die Bundesrepublik, ihre Eltern wurden zum Großteil in Deutschland geboren und sie selbst erblickten hier das Licht der Welt. Doch Deutschland negierte zu lange die Tatsache der stattfindenden Einwanderung, dass sich das „Wir hier und dort die Anderen“ politisch propagiert in den Köpfen vieler Zeitgenossen festsetzte.

 

Heute spricht man von der deutschen Sprache als  Schlüsselkompetenz, um in der hiesigen Gesellschaft anzukommen und aufgenommen zu werden. Doch das betrifft vor allem die Neuankömmlinge im Land. Die 3. Generation spricht Deutsch in der Regel besser, als ihre Heimatsprache. Viele sind als „Ausländer“ gar nicht zu erkennen, wäre da nicht ihr Name und der extra für diese Menschen eingeführte „Migrationshintergrund“.

Die Politik scheint weiterhin auf ein Unterscheidungsmerkmal zu bestehen und selbst nach einer erfolgreichen Einbürgerung bleibt man Deutschtürke, Grieche mit deutschem Pass oder schlicht „eingebürgert“. Sollte es gelingen, all diese Hindernisse bei der Integration hinter sich zu lassen, dann bleibt zumindest der Migrations-hintergrund als statische Größe.

 

Die meisten Lebensentwürfe, Ansichten und Wünsche der 3.
Generation unter-scheiden sich nicht von denen ihrer deutschen Altersgenossen. Der Großteil möchte hier in Deutschland leben, Geld verdienen, eine Familie gründen und ein einigermaßen angenehmes Leben führen. Aber sie möchten auch als vollwertige Mitglieder dieser Gesellschaft anerkannt werden. Aber so weit ist diese Gesellschaft noch nicht.

 

Die seit dem Jahr 2000 regelmäßig im drei Jahres Abstand
aufgelegte PISA-Studie der OECD belegt immer wieder die Tatsache, dass Kinder mit Migrationshintergrund bei gleicher Qualifikation eine Empfehlung für eine weiterführende Schule durch die Grundschule sieben Mal schwerer erhalten als
Einheimische.

Das gleiche Phänomen vollzieht sich bei der Suche nach
einem Ausbildungsplatz. Auch hier scheint der Migrationshintergrund weiterhin ein Manko darzustellen. Hier wird bei gleicher Qualifikation der Bewerber mit dem deutschen Namen bevorzugt.

 

Plötzlich propagieren auch die Politiker die Integration.
Dafür kann es viele Gründe geben - Fachkräftemangel, demografische Entwicklung, das Entstehen von Parallelgesellschaften - um nur einige Möglichkeiten zu
nennen.

 

„Integration um fast jeden Preis“, scheint die Parole zu
lauten, und viele Organisationen springen auf den eiernden Wagen und entwickeln Programme, um „Die da“ zu uns zu machen.

 

Da soll die 3. Generation, die nichts anderes, als ein
Leben in Deutschland kennt, an dieses herangeführt werden. Doch diese Generation kennt auch Ausgrenzung und Vorurteile, und eigentlich sollten diese im Rahmen der Integration ausgemerzt werden. Ein Jugendlicher mit guter
Ausbildung muss sich doch ausreichend integriert haben, um sich um eine entsprechende Arbeitsstelle bewerben zu können. Wenn er dann auf Grund seines Namens nicht eingestellt wird, darf man die Frage stellen, wessen Integration
da auf der Strecke blieb.

 

In den Medien, Film und Fernsehen, sieht man immer mehr
Menschen mit Migrationshintergrund. „Sie sind angekommen.“, soll die Botschaft lauten. Aber eigentlich waren sie schon länger da, nur niemand wollte sie prominent in den Vordergrund stellen.

 

Nun scheint ein anderes Phänomen den Experten  Kopfzerbrechen zu bereiten. Viele der hochqualifizierten vor allem türkischen jungen Menschen haben keine Lust mehr auf dieses Spiel und verlassen ihre deutsche Heimat, um in das Land ihrer Eltern zurückzukehren. Dort können sie sich aktiv am wirtschaftlichen Aufschwung ihres Landes beteiligen und werden nicht ausgegrenzt. Wer bemängelt, dass Deutschland deren Ausbildung finanziert hat, die Früchte aber woanders geerntet werden, der muss sich aber auch fragen, wer oder was sie hier vertrieben hat.

                  

Natürlich gibt es heute auch die Parallelgesellschaften und Menschen, die kein Interesse an einem Leben in Deutschland zeigen. Das wird uns demonstrativ vor Augen geführt, um auf die Gefahren der Überfremdung hinzuweisen. Aber beschränken sich diese Negativbeispiele nicht auf
Brennpunktviertel der Städte.
Auf dem flachen Land hat man es in diesem Zusammenhang mehr mit Menschen, als mit Gesellschaften zu tun. Berlin Kreuzberg ist nicht repräsentativ für das ganze Land, und dient nur den ewig Gestrigen auf beiden Seiten.

 

Jetzt versucht man die Ursachen dafür, dass die Integration der Migranten angeblich nicht zufriedenstellend vollzogen wurde, zu ergründen. Aber es ist ganz einfach. Sie hat für Jahrzehnte nicht stattgefunden, und das war auch so gewollt.

 

Die vierte Generation –

Menschen mit Migrationshintergrund

 

Heute erleben wir im AK die Einschulungen der 4. Generation. Im Kindergarten wurden ihre Deutschkenntnisse überprüft und
gegebenen Falls verbessert. Ihre Urgroßeltern sind nach Deutschland eingewandert, ihre Großeltern und ihre Eltern wie sie selbst sind auf deutschem Boden geboren, aber mit ihrer Geburt bekamen sie auch gleich einen Migrationshintergrund. Als wolle man dadurch festlegen, mit wem man es zu tun hat, bzw. welches latente Vorurteil man nun bemühen müsse.

 

Die 4. Generation beansprucht ihren Platz in unserer Welt
und auch in unserer Gesellschaft. Grund genug, Tatsachen anzunehmen und auch uns in diese sich ändernde Gesellschaft zu integrieren.

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© Annemarie Pfitzer